Gerne besäßen wir die Weisheit und das Gespür für die großen Zusammenhänge und fassten diese in Worte eines Garcia Marquez’, der uns mühelos durch ein wirres Jahrhundert in den Zeiten der Cholera Cartagenas führt. Wenn wir heute auf einen gerade einmal viermonatigen Zeitraum zurückblicken, welcher uns eine neue Krankheit bescherte, sehen und erleben wir einen beginnenden, überfälligen Wandel, der vielerorts Ängste hervorruft und dem durch Installieren vermeintlicher Sicherheiten ein Hauch von Zähmbarkeit verliehen werden soll. Dabei steht das Offensichtliche weit weniger im Blick, als das Bewahren alter Sicht – und Handlungsweisen. Gerne werden diese dann euphemistisch als ‘Sachzwänge’ umschrieben. Doch Niemandem ist langfristig an einem weiteren, zügellosen Raubbau an der Natur gedient. Niemand, der heute ernsthaft und wohlwollend die nächsten Generationen im Blick hat, darf weiterhin diesem “es wird schon irgendwie gutgehen” Gedanken verhaftet bleiben. Lernen wir Veränderung – und diese beginnt zu unserem Glück immer mit uns selbst – sind unzählige Menschen weltweit nicht umsonst gestorben. Sie stünden für einen Neubeginn und wären darin geehrt.

Dazu bedarf es vermutlich kleinerer Schritte als allgemein befürchtet: das tägliche Steak auf dem Teller, hergestellt in gigantischen Mast und Fleischbetrieben: es darf hinterfragt werden. Auto Fahren oder Fliegen, warum denn nicht? Aber in welchem Umfang? Wusstet ihr, dass zum Beispiel der Ausstoß an Kohlendioxid bei einer Autofahrt mit Tempo 100,  bereits nach 500 Metern das Abschmelzen der Polkappen um einen ganzen Kubikdezimeter Eis bewirkt? Das ist der Inhalt einer einzelnen Packung Milch. Aber wer fährt denn nur 500 Meter mit dem Auto, fragt ihr euch?

Stellt ihr euch solchen Fragen ehrlich, da sind wir uns sicher, werdet ihr es dabei nicht allein belassen. Wir wünschen euch ein Feuerwerk an Geistesblitzen. Auf unserer nächsten ugga ugga tour sehen wir dann gemeinsam, welchen Beitrag wir zu leisten Willens sind. Lust d’rauf?

Und das wird dann wie immer bei Ugga Ugga sein: mit der guten alten Eisenbahn und auf unseren Fahrrädern.

Der Veränderung zuliebe.

 

 

 

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